Pressestimmen

MÜNCHEN (LACH&SCHIEßGESELLSCHAFT) - Neben der überragenden Beherrschung des Handwerks (besser: Denk-, Sprach- und Spielwerks) hilft diese Fähigkeit, Unvereintes, mitunter eigentlich Unvereinbares zusammen zu denken und zu reimen, den beiden immer wieder aus der Bredouille. (...) Einen Dialysepatienten per Rammstein-Song eine "deutsche Niere" fordern und einen Selbstmörder an der digitalen Unlöschbarkeit scheitern zu lassen oder in einer Radio-Parodie Gaffer- statt Stau-Tipps zu geben, darauf muss man halt erst mal kommen.
(Süddeutsche Zeitung, Oliver Hochkeppel , 03.09.2017)

AUGSBURG/HAUNSHEIM - Auch in ihrem neuen Programm „Notaufnahme“ haben sie nichts von ihrer makaber-fantastischen Bosheit ausgelassen, was ihren Ruf als Ausnahmeerscheinung auf Deutschlands Kleinkunst-Bühnen ausmacht. Denn wie Dirk Pursche und Stefan Klucke ihr satirisch-kabarettistisches Skalpell führen ist schon einmalig. (…) Die rhythmische Eleganz der Verszeilen in den einzelnen Songs sowie die Versreime sind die Grundlagen einer Pointendichte, die vielen aktuellen Absurditäten im rhetorischen Feuerwerk der „Schwarzen Grütze“ eine satirische Krone aufsetzt. Diese Momentaufnahme des ganz alltäglichen Wahnsinns erweist sich als schonungslos Therapie, mit der das wortgewaltige und grotesk-komische Kabarettduo das Publikum gesunden lässt.
(Augsburger Allgemeine, Horst von Weitershausen, 08.05.2017)

DONAUESCHINGEN - Rasant und schräg, das Kabarett-Duo "Schwarze Grütze" wird zu einem Riesenspaß für die Donaueschinger Kleinkunstfreunde. Bei ihrem Auftritt im Gewölbekeller der Musikschule lassen Stefan Klucke und Dirk Pursche eine geballte Ladung schwarzen Humor aufblitzen. Die beiden Witzbolde aus Potsdam versprühen Wortwitz und viel musikalisches Können...
(Südkurier, Manfred Beathalter, 30.04.2017)

LUDWIGSHAFEN - Allerbestes Musikkabarett, das eines Georg Kreisler würdig wäre.
(Die Rheinpfalz, Stefan Otto, 08.04.2017)

OBERNBURG - Den Ehrenmühlstein der Kochsmühle besitzen Dirk Pursche und Stefan Klucke alias „Schwarze Grütze“ aus Potsdam schon seit 2014, seit Sonntagabend können sie auch noch auf den inoffiziellen „Beifall- und Jubelrekord“ der Kleinkunstbühne stolz sein. Selbst langjährige Stammgäste können sich jedenfalls nicht erinnern, dass das sachkundige, aber oft auch recht reservierte Kochsmühlenpublikum nach einem zweistündigen Programm so ausgerastet wäre wie am Sonntag nach der letzten Zugabe am Ende von „Notaufnahme“.(...) Was die Potsdamer den „Menschen aus den veralterten Ländern“ in der Kochsmühle zu sagen hatten, schuf eine „Notaufnahme“, wie man sie sich wünscht: Manchmal tut die Behandlung weh, aber man verlässt das Krankenhaus nach gut zwei Stunden wie neugeboren.
(Mainecho, Dr. Linduschka, 10.04.2017)

LÜGDE - Pursche und Klucke brauchen weder Rollen-Parade noch Grimassen-Zirkus oder Bühnen-Firlefanz, um das Publikum auf ihre Seite zu ziehen. Als Kapital-Anlagen sind ihre überbordende Kreativität, der schelmisch-schwarze Humor und ihre ungezwungene Präsenz offenbar krisensicher. Spätestens, wenn man diese beiden erlebt hat, ist klar: trotz des Comedy-Hypes – das literarische Kabarett lebt.

„Schwarze Grütze" bietet ein Programm mit Texten, für die sich auch Tucholsky, Kästner und Ringelnatz nicht geschämt hätten. Und glänzend widerlegt wird auch die Behauptung, dass mit findigem Reim und glattem Vers beim fernsehverseuchten Publikum kein Staat zu machen sei. Die Zuhörer im Lügder Klostersaal gerieten unter dem Pointenhagel schier aus dem Häuschen. Die Absurditäten des Alltags lieferten Dirk Pursche und Stefan Klucke die Impulse für entlarvende Parodien, zeitkritischen Witz und kreative Sprachschöpfungen.
(Lippische Landes-Zeitung , Achim Krause, 20.03.2017)

LEIPZIG - Vorpremiere "Notaufnahme": "Apropos Not: Die herrscht im Kabarett seit jeher; zumindest bei denen, die noch den Anspruch haben, neben Witz und Unterhaltung politisch-gesellschaftlich Abnormes zu benennen. Beides beherrschen Pursche und Klucke bestens in ihrer bewährten musikalisch-bilderreichen Aufarbeitung. Zu Beginn ist es die Flugzeug-Episode, wenn es "noch 30 Minuten bis Schönefeld" sind (John Maynard lässt grüßen). Passagier Krause zweifelt die Kompetenz des Kapitäns an und wiegelt Mitflieger auf, um sich selbst ins Cockpit setzen zu können. Ohne Pilotenausbildung, Beweise oder Argumente aber mit Unterstützung von Passagieren, die sich von den Plätzen A, F und D erheben. Ein kluges und treffendes Bild der aktuellen deutschen und auch der US-amerikanischen Lage, unter Verzicht auf Belehrung und Agitation. Und nur noch 5 Minuten bis Schönefeld..."
(LVZ, Mark Daniel, 07.02.2017)

WEIMAR - Meister der boshaften Texte. Schwarze Grütze, das ist gepfefferter Witz und geniale Wortspielereien, fetzige Musik und ein nonstop ausgelassen kicherndes Publikum.
(Thüringer Allgemeine, Stefanie Griessbach, 25.06.2016)

BLANKENFELDE - Ein berauschender Abend voller Humor.

Pursche und Klucke sind unglaublich musikalisch. Sie beherrschen Bass, Flöte, Klavier und Gitarre und haben darüber hinaus ein eindruckvolles Sprachgefühl, mit dem sich scharfsinniger, schelmischer und tiefschwarzer Humor verbindet. (...) Wer sie kennengelernt hat ist unweigerlich süchtig geworden und wird Veranstaltungspläne nach der "Schwarzen Grütze" durchsuchen. Es gibt kein Gegenmittel - es hilft nur wieder hinzugehen.
(MAZ, Gudrun Ott, 17.11.2015)

WIESEN - Die beiden Künstler, ausgestattet mit dem Rüstzeug versierter Jazzer, berauschten das Publikum mit geradezu akrobatischen Wortkarawanen, hochgeistigen Schnellgeschützen und tiefgründigen Witzen, die vor schwarzem Humor nur so trieften. (...) Sei es bei der haarsträubenden Suizid-Geschichte oder der blutrünstigen Story, »Ich habe einen Weihnachtsmann erschossen«, die ebenso atemberaubend vorgetragen wurden wie die zungenbrechenden Schüttelreimtiraden. Vom Hocker rissen die überschäumend kreativen Wortklauberer die Besucher einmal mehr mit ihrer toll-teuflischen T-Wörter-Fahrt, bei der sie am Ende in die »Treschhalle - trauriger Tanztempel« einfuhren. Tränen in die Augen trieben nicht minder die Szene »Die Lache (Rache) der Chinesen« oder das Lied vom Gema-Spion, der Stasi der Musik. Das Duo ist wahrhaft »Keine Band für eine Nacht«, das unterstrichen die Gäste immer wieder mit Applaus. Mit dem kunstvoll variierten Witz vom Frosch auf dem Kopf eines Mannes gingen die Schlitzohren ab von der »Wies’n«-Bühne. Zuvor krächzten sie aber in einem todernsten Blues noch ein urkomisches Prosit auf die Gemütlichkeit.
(Main Echo, Doris Pfaff, 29.09.2015)

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